Landschaft bei Siliana (Zama)
Überblick

Landschaft bei Zama
In der Nähe der Stadt Siliana sollen die Ruinen der Stadt Zama Minor zu finden sein, wo ich einen kurzen Zwischenstopp einlegen möchte. Die alte punische Stadt will ich mir natürlich auch ansehen. Leider fand ich keine Hinweisschilder zu dieser Stätte. Jemand den ich fragte, deutet mir an, in Richtung Zama zu fahren. Na ja, dachte ich, der Name stimmt ja schon einmal. Ich fahre also in Richtung dieses Ortes und stelle fest, dieses Zama hat mit dem antiken Ort gar nichts zu tun. Auf der Rückfahrt nach Siliana treffe ich einen älteren Mann, den ich nun nach dem Weg frage. Als ich auf die Schlacht von Zama (202 v. Chr.) im 2. Punischen Krieg zu sprechen komme, deutet er auf die Ebene vor mir. Er ist sich sicher, dass die Begegnung zwischen Hannibal und Scipio hier stattgefunden hat. "Viele würden das glauben"- so sagt er....! Was ist hier passiert?
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Schlacht bei Zama
Die Schlacht von Zama fand im Jahr 202 v. Chr. statt und war die größte Schlacht in Nordafrika während des Zweiten Punischen Kriegs. Der Karthager Hannibal kämpfte gegen die V. und VI. Legion des römischen Feldherren Cornelius Scipio, als sie bei Zama aufeinandertrafen. Nachdem Hannibal aus Italien zurückgekehrt war, wollten die Karthager die im Raum stehenden, harschen Friedensbedingungen verbessern. Hannibal schickte Unterhändler in das Lager von Scipio. Dieser ging jedoch nicht darauf ein, ließ die Karthager jedoch – völlig unüblich – sich frei im römischen Lager bewegen.
Dabei fiel ihnen auf, dass Scipio nur über sehr wenig Kavallerie verfügte. Hannibal entschloss sich daher zum Kampf, nicht ahnend, dass Scipio von der unmittelbar bevorstehenden Ankunft des Numidierfürsten Massinissa wusste, der zu Beginn des Krieges auf Hannibals Seite kämpfte, jedoch wegen der Verheiratung seines Rivalen Syphax mit der eigentlich ihm versprochenen Tochter Hannibals die Seiten gewechselt hatte.
So kam es zu der Schlacht von Zama. Nach dem Sieg stellte Scipio wieder seine Bedingungen und bot einen Waffenstillstand mit drei Monaten Dauer an. Die Karthager akzeptierten. Wenig später beauftragte der römische Senat Scipio mit den endgültigen Verhandlungen. Das Ergebnis schwächte Karthago derart, dass es die römische Hegemonie im Mittelmeerraum nie mehr gefährden konnte. Der siegreiche Feldherr ließ im Jahr 201 v. Chr. als Zeichen seines Triumphes die Reste der karthagischen Flotte verbrennen. Der Verbündete Massinissa erhielt große Gebiete als Belohnung zugesprochen.
Quellenangabe:
Der vorliegende Abschnitt "Schlacht bei Zama" basiert auszugsweise auf dem Artikel » Schlacht von Zama (Stand vom 20.02.2008) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht mit dem Foto "Schlacht von Zama - Gemälde (um 1890) von Henri-Paul Motte (1846-1922)" unter der » GNU-Lizenz [34 KB]
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